Johannesburg Reisetipps

Good to know

Johannesburg, bei den Einheimischen kurz Jo’burg genannt, erreicht man mit vielen Airlines von den großen Flughäfen wie Frankfurt, Hamburg oder München entweder per Direktflug oder mit Zwischenstopp. Wir fliegen dieses Mal KLM und legen einen Stopp in Amsterdam ein. Ohne Jet lag landet man in Johannesburg am Internationalen Flughafen O.R.Tambo.

Johannesburg, gerne auch „Gangsters Paradies“ genannt (nicht nur wegen des Autokennzeichens GP für Gauteng), ist in der Regel nicht das Urlaubsziel, sondern eher Ausgangspunkt für viele Reisen, zB. den Krüger Park oder eine Tour auf der berühmten Panorama Route.

Wie kommt man hin

Flüge nach Johannesburg / Internationaler Flughafen O.R. Tambo  www.airports.co.za
Mit British Airways ab/bis Frankfurt schon ab EUR 771,-
Mit Lufthansa ab/bis Frankfurt schon ab EUR 816,-
Die günstigsten Flüge für Euren Reisetermin findet Ihr im Internet.

Airport – City

Vom Flughafen mit dem Flughafenbus ins Stadtzentrum von Johannesburg kommt man schnell und einfach, ebenso mit regelmäßigen Expresszügen nach Sandton (Shopping Mall). Außerdem stehen autorisierte Shuttlebusse sowie Taxis mit dem ACSA-Logo zur Verfügung. Alle 15 Minuten fahren Hotel-Shuttlebusse vom Busterminal ab. Private, nicht autorisierten Taxen sollte man keinesfalls nutzen.(Außer man braucht den Extra-Kick ;).

Flughafen-Taxis

Die Fahrt in die City dauert zwischen 30 bis 40 Minuten. Gegenüber dem Ankunft-Terminal (Terminal A), stehen Taxen bereit. Die offiziellen Taxen verfügen über ein Taxameter. Zu erkennen am gelben Taxi-Licht auf dem Dach. Alternativ ist es sinnvoll, sich direkt vom Hotel abholen zu lassen. Die Hotels sind auch auf frühe oder späte Ankünfte vorbereitet.Die Preise lagen zwischen 250,- – 350,- R in der Region Kapstadt.

Autoverleih

Am Flughafen stehen verschiedene Autovermietungen wie Avis, Tempest und Europcar zur Verfügung. In der Regel ist es günstiger, diese bereits von Deutschland zu buchen. Achtung, man wird vor Ort evtl. versuchen, zusätzliche Versicherungen etc. zu verkaufen. Viele Vermieter bieten einen 2. Fahrer bereits incl. an, ebenso wie All-Inclusive-Schadensversicherungen (zB. Glasbruch, Reifen etc.) Würde ich aus eigener leidvoller Erfahrung empfehlen. Wir empfehlen Euch Billiger Mietwagen.de.

Direkt am Flughafen könnt Ihr den Mietwagen abholen und die Reise starten. Viele Gäste die spät anreisen, bevorzugen den Hotel-Shuttle Service und lassen den Mietwagen am nächsten Morgen zu Ihrem Hotel bringen. Vorteil, man kann sich „in Ruhe“ mit dem neuen Fahrzeug auseinander setzen und das Fahren auf der linken Seite schon mal ausprobieren. Keine Angst. Nach wenigen Kilometern hat man sich an die neue Fahrweise gewöhnt. Nur Aufpassen beim Abbiegen und auch als Fußgänger nicht vergessen: hier heißt es zuerst nach links – dann erst nach rechts schauen, ob ein Fahrzeug kommt.

Da man in der Regel in Südafrika große Strecken zurück legt, sollte man über die Wagengröße nachdenken, damit auf jeden Fall das komplette Gepäck verstaut im Kofferraum untergebracht werden kann. Keinesfalls Wertgegenstände oder Taschen auf dem Rücksitz lassen….

Ebenfalls sind Klimaanlage und Navi eine sinnvolle Ausstattung. Allrad nur bei unbefestigten Straßen sinnvoll. In der Regel sind die Straßen oftmals besser als in Deutschland.

Wichtig, rechtzeitig tanken! Nicht auf den „letzten Tropfen“ fahren. Viele Tankstellen nehmen keine Kreditkarten, sondern nur Bargeld und sind nicht 24 Std. geöffnet. Hier gibt es noch den guten alten „Tankwart“, der nicht nur tankt, sondern auch Scheiben putzt. Dafür sind in der Regel   5 R fällig. (Gleiches gilt für die offiziellen Parkwächter, die eine entsprechende Jacke tragen)

Preise pro Mietwagen varieren je nach Größe, Ausstattung und Reisezeit. Wir haben für 14 Tage Mietwagen im November für einen VW Polo in Deutschland über Billiger-Mietwagen.de gebucht bei Hertz 272,- incl. All-Inclusive-Paket gezahlt.

Was muss man gesehen haben

Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Das Land ist riesig.Jeder setzt seine Reiseschwerpunkte je nach Zeit und Interessen anders. Im Lauf der Reise werden wir einige Punkte ergänzen.

  • Safari Game Drives
    Die meisten fahren in den weltberühmten Krüger-Nationalpark. Unser Tipp: Rund 250 Kilometer nördlich von Durban liegt mit dem „Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve„, dem ehemaligen Jagdrevier des berühmten Zulu-Königs Shaka, eine großartige Alternative für Wildnisfans. Wesentlich kleiner zwar, dafür aber auch nicht so überlaufen wie der Krüger-Park.

Reiseplanung

Um einen „ersten Eindruck“ zu bekommen, sollte man für eine Reise von Johannesburg nach Kapstadt oder umgekehrt mindestens 2 Wochen Zeit einplanen. Stressfreier sind 3 Wochen. Selbst dann kann man vieles nur kurz sehen. Aber Afrika muss man erleben! Schmecken, Fühlen und eintauchen in das Geschehen, um Afrika zu begreifen.
Die Distanzen sind groß und oft benötigt man etwas mehr Zeit, wenn man nicht auf der Autobahn rasen will und somit die schönsten Ecken erst gar nicht zu Gesicht bekommt. Eine gute Planung der Strecken Zuhause mit einer Landkarte oder am Computer ist daher sehr empfehlenswert. Außerdem wächst die Vorfreude. Als Beispiel haben wir Euch eine 14 Tage Selbstfahrer-Rundreise zusammengestellt.

Insbesondere für die Strecke Durban – Port Elizabeth bevorzugen viele einen Inlandflug und nehmen in PE (wie die Einheimischen es nennen) am Airport wieder einen Leihwagen in Empfang. Allerdings verpassen Sie dann die „Wild Coast“.

Von Johannesburg zum Krüger Nationalpark dauert die Fahrt ca. 6 Stunden. Insbesondere am Wochenende, zu Feiertagen oder Ferienzeiten sind die Straßen recht voll. Dann wollen alle raus in die Natur.

Bewährt ist, möglichst früh morgens die Reise zu starten, um gut voran zu kommen und nicht in der größten Hitze zu fahren. Somit bleibt Zeit am Ankunftsort die Gegend zu erkunden oder sich auszuruhen. Dringed davon abzuraten ist nachts zu fahren!!! In den Parks gilt Nachtfahrverbot, dh. auch eine Anreise in der Dunkelheit ist nicht mehr möglich, da die Tore geschlossen werden. !!! Hier gilt nicht schneller als 40km/h.

Auch wenn die Straßen gut ausgebaut sind, sollte man die angegebene Geschwindigkeit nicht überschreiten. Die Kurven sind manchmal uneinsehbar und die Polizei lauert überall und freut sich über die vielen Einnahmen…. Das kann ziemlich teuer werden.

Auch während der Fahrt unbedingt die Türen verriegeln. Wertsachen auf jeden Fall in den Kofferraum. An einer Ampel kann sonst schnell mal die Handtasche weg sein. Also besser Vorsicht walten lassen.

Eine eiserne Regel: NIEMALS anhalten, wegen eines Unfalls, eines defekten Fahrzeugs oder einer Person, auf der Straße liegt oder eines sonstigen Hindernis das aufgebaut ist und niemals aussteigen. Nicht die Türen öffnen, sondern die Polizei im nächsten Ort informieren.

Das klingt jetzt vielleicht schlimm. Ich will niemand Angst machen. Hoffen wir, dass es keinerlei Vorfälle geben wird, aber es gibt immer wieder Leute, die die Warnungen ignorieren und dann leider dafür zahlen müssen. Deshalb: Die eigene Sicherheit muss immer im Vordergrund stehen.

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