Südafrika Informationen

Südafrika ist „in“

Wer noch nicht da war, der will hin. Und nicht nur wegen der großartigen Landschaften, dem tollen Licht und der fantastischen Tierwelt. Daher haben wir Euch ein paar Südafrika Informationen zusammengestellt.

Hin kommt man mittlerweile mit vielen Airlines. Lufthansa oder South African fliegen täglich über Johannesburg, von dort geht es dann weiter. Auch andere Airlines bieten öfters Reiseschnäppchen. Mein Favorit derzeit ist Condor – Direktflug, Nachtflug, und dazu guter Service. Wer allerdings lieber in einer Gruppe unterwegs ist, der bucht am besten schon ein Komplett-Paket eines Reiseveranstalters.

Für alleinreisende Frauen bieten wir ebenfalls ein Rundum-Sorglos-Paket an. Mehr Infos erhalten.

Wann ist die beste Reisezeit?

Wer im östlichen Südafrika auf Safari gehen will, für den ist zwischen Juni und September die optimale Reisezeit. Tagsüber ist es meist sonnig und warm. Nachts werden die Nächte allerdings ziemlich kalt. Durch die Lage am Meer weht ebenfalls öfter eine „steife Brise“. Deshalb sollte ein Südafrika-Tourist immer eine Windjacke und einen Pulli dabei haben.

Da in den Wintermonaten das Wasser knapp ist, versammeln sich insbesondere am Abend an den Wasserlöchern die Tiere. Ein idealer Platz für perfekte Fotomotive!

Aber was ist so besonders, dass alle ans schönste Ende der Welt wollen? Es gibt Berge, Meer und Wüste. Pulsierende Städte und Naturparks. Weinanbaugebiete und eine Küche, die geprägt ist von den Einwanderern dieser Welt. Perfekt kombiniert mit einheimischen Köstlichkeiten. Die Mischung macht’s. Alles in Allem – für mich ist Südafrika einfach Weltklasse und Kapstadt gehört zu den schönsten Städten der Welt.

Südafrika Informationen – Geschichte

Das war nicht immer so. Die San, Buschmänner und Ureinwohner des Landes, hatten sich vor ca. 20.000 Jahren ein schönes Plätzchen am unteren Zipfel des Landes gesucht, bis Jan van Riebeeck auf dem Seeweg hier vorbei kam und es zum perfekten Versorgungsort für die Handelsschiffe der Ostindien-Kompanie erklärte. Die Bucht um den Tafelberg war geschützt, ideal am Meer gelegen und durch die Seeluft waren die Böden fruchtbar und ertragreich. Ein idealer Standort.

Die San, die ein eher friedliebendes Volk sind, wurden vertrieben oder als Sklaven gehalten. Ihre Vertreibung begann allerdings bereits im 17. Jahrhundert, als die Bantu nach Südafrika übersiedelten. Sie waren Viehzüchter und beanspruchten das fruchtbare Land um die Kap Region für sich. Die friedliebenden San waren gegen die kämpferischen Bantuvölker eher chancenlos und viele zogen immer weiter in trockenere Gebiete ins Landesinnere, wo sie zum Teil noch heute in ihren Dörfern in der Kalahari anzutreffen sind. Ihre Kenntnisse über Pflanzen, Heilkräuter und Flora und Fauna war so groß, dass sie in der Lage waren auch in dieser Region zu überleben. Die Männer gingen auf die Jagd oder stellten Fallen und waren große Spurenleser. Die Frauen waren für das Sammeln und Zubereiten der Pflanzen und Früchte zuständig.

Ärger im Paradies

Auch die Khoi (Khoikhoi) waren verschiedene Nomadenvölker die ebenfalls in der Kap Gegend ansässig waren und hauptsächlich Viehherden besaßen. Sie betrieben regen Tauschhandel. Als die Europäer mit ihren Schiffen kamen, waren sie zunächst willkommene Tauschpartner. Als sie jedoch kein Interesse hatten, hier weitere Aufbauarbeit in der Landwirtschaft zu leisten gab’s Ärger im Paradies.

Die Europäer nannten die Einwohner mit Vieh „die Hottentotten“ und die anderen die „Buschmänner“.

Doch zunächst landete der Portugiese Bartholomeu Dias zufällig bei Sturm am 3. Februar 1488 in der Bucht von Mossel Bay, auf einer Expeditionsreise Richtung Osten.

Dann segelte Vasco da Gama zu Weihnachten 1497 um das Kap und begründete mit seinen Verbindungen zum Indischen Ozean die Gewürzroute. Allerdings war das Kap wegen seiner unberechenbaren Stürme gefürchtet.

Bald übernahmen die Engländer und Holländer die Führung im Handel mit Asien. Als dann 1647 ein holländisches Handelsschiff auf Grund lief mussten 62 Matrosen hier bleiben, bis man sie wieder abholen wollte. Einer unter der Schiffsbesatzung war der Holländer Jan van Riebeeck. Als der junge van Riebeeck nicht mehr genügend Arbeitskräfte hatte, musste er Sklaven aus Madagaskar und Java „importieren“, um Obst und Gemüse anzubauen. Auch Weintrauben gehörten dazu und 1659 wurde dann erstmals Wein am Kap gepresst.

Heute gehört die Weinbauregion rund ums Kap zu den Highlights jeder Rundreise.

Idealer Start für eine Reise ist Somerset West, aber das habe ich ja bereits schon erwähnt 😉

PS. Weitere Südafrika Informationen und FAQ findet ihr hier auf der Webseite von Campersbay.

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